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Was kostet ein Terminalserver für ein kleines Unternehmen?

NUXOA Redaktion · 13. Oktober 2026 · Arbeitsplätze

Ein Terminalserver bündelt Windows-Anwendungen und Arbeitsplätze auf einem zentralen System. Für eine realistische Kalkulation gehören Serverleistung, Benutzerzugänge, Software und der Umzug zusammen. Die Mitarbeiterzahl allein sagt dabei wenig darüber aus, welches Paket im Alltag reicht.

Was im monatlichen Paket steckt

Die vier NUXOA-Standardpakete kosten monatlich netto S: 70 €, M: 90 €, L: 140 €, XL: 200 €. Jeweils drei Terminal-Benutzer sind enthalten. Die Pakete unterscheiden sich unter anderem bei vCPU, RAM und NVMe-Speicher. Die aktuellen Ressourcen und Bestelloptionen finden Sie auf unserer Terminal-Server-Seite.

Zum Managed-Leistungsumfang gehören Einrichtung, Updates, Monitoring, DDoS-Schutz und Backups. Wir halten sieben tägliche Onsite-Backups und zwei wöchentliche Offsite-Backups vor. Support ist rund um die Uhr über das Ticketsystem erreichbar. Eine individuelle Migration und zusätzliche Software werden anhand Ihrer Umgebung geklärt.

Rechenbeispiel für fünf Benutzer

Angenommen, TERMINAL M mit 90 € netto monatlich passt nach Prüfung der Anwendungen. Bei fünf benötigten Zugängen kommen zu den drei enthaltenen Benutzern zwei weitere hinzu. Mit jeweils 7 € ergibt das 90 € + 2 × 7 € = 104 € netto pro Monat. Office, andere Zusatzsoftware und ein individuell vereinbarter Umzug sind in diesem Beispiel nicht enthalten.

Das ist eine Preisrechnung, keine Zusage zur Benutzerkapazität dieses Pakets. Fünf Personen mit schlanken Büroanwendungen erzeugen eine andere Last als fünf Personen mit großen Datenbanken und vielen gleichzeitig geöffneten Programmen. Auch ein günstiger Monatsbetrag hilft wenig, wenn regelmäßig Wartezeiten entstehen.

Benutzer und Software getrennt prüfen

Erfassen Sie alle Personen mit benötigtem Zugang und zusätzlich die Zahl gleichzeitig aktiver Sitzungen. Zugriffsrechte und Leistung werden damit getrennt geplant. Windows Server, Remote Desktop Services, Office und Fachanwendungen haben eigene Lizenzbedingungen. Vorhandene Arbeitsplatzlizenzen dürfen nicht automatisch als passend für den Terminalbetrieb eingeplant werden.

Für ein belastbares Angebot helfen Produktname, Version, vorhandener Lizenzvertrag und die Herstellerfreigabe für den Mehrbenutzerbetrieb. Bei Spezialsoftware sollten auch benötigte Datenbanken, Schnittstellen und eventuell angebundene Geräte erfasst werden.

Einmalige Arbeiten nicht vergessen

Die Einrichtung eines Servers und der Umzug einer gewachsenen Arbeitsumgebung sind unterschiedliche Aufgaben. Benutzerprofile, Dateifreigaben, Drucker, Scanner und Anwendungsdaten benötigen eine eigene Planung. Vereinbaren Sie, was übernommen wird, wer testet und wie lange die bisherige Umgebung als Rückweg verfügbar bleibt.

Testen Sie vor der Umstellung einen typischen Arbeitstag mit echten Anwendungsfällen: Anmeldung, Dokumente, Drucken, Exporte und Tagesabschluss. Messen Sie dabei Auslastung und Wartezeiten. Erst danach lässt sich beurteilen, ob das gewählte Paket passt oder mehr Ressourcen wirtschaftlicher sind.

Diese Angaben machen Angebote vergleichbar

  • Anwendungen und Versionen, benötigte Zugänge und gleichzeitige Sitzungen erfassen.
  • Datenbestand, Wachstum, Drucker und Schnittstellen dokumentieren.
  • Monatliche Pakete, Zusatzlizenzen und einmaligen Migrationsaufwand getrennt betrachten.
  • Backups, Wiederherstellung, Laufzeit und Zuständigkeiten vor Bestellung klären.