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Plesk Web Pro oder Web Host: Welche Edition passt?

NUXOA Redaktion · 30. September 2026 · Hosting

Plesk-Edition und Servergröße beantworten zwei verschiedene Fragen: Welche Verwaltungsfunktionen dürfen Sie nutzen, und welche Last kann Ihre Umgebung tragen? Wer beides getrennt betrachtet, kann ein Paket auswählen, das sowohl zur Arbeitsweise als auch zu den Anwendungen passt.

Die wesentlichen Lizenzunterschiede

Plesk Web Pro erlaubt die Verwaltung von bis zu 30 Domains. Web Host hebt dieses Lizenzlimit auf und enthält zusätzlich die Reseller-Verwaltung. Damit können Sie zwischen der Verwaltung eigener beziehungsweise betreuter Projekte und einem Hostingangebot mit eigenen Reseller-Konten unterscheiden. Die aktuelle Editionsübersicht des Herstellers ist unten verlinkt.

Unbegrenzte Domains bedeuten keine unbegrenzte Serverleistung. Websites, Datenbanken, Postfächer und Hintergrundaufgaben teilen sich weiterhin die Ressourcen des gewählten Servers. Prüfen Sie deshalb auch Arbeitsspeicher, freien Speicherplatz und die Last zu geschäftlich wichtigen Zeiten.

Zwei Beispiele für die Auswahl

Ein Unternehmen betreibt acht Websites, verwaltet diese zentral und benötigt keine Reseller-Konten. Web Pro kann den Lizenzbedarf abdecken. Ob das kleinste Serverpaket ausreicht, hängt zusätzlich von CMS, Datenbanken, Besuchern und geplanten Arbeiten ab. Ein einzelner anspruchsvoller Shop kann mehr Leistung benötigen als mehrere einfache Unternehmensseiten.

Ein Hostinganbieter möchte Kundenprojekte über eigenständige Reseller-Konten organisieren oder plant mehr als 30 Domains. Dafür ist Web Host die passende der beiden Editionen. Vor der Auswahl sollte trotzdem feststehen, welche Rechte die Reseller erhalten und wie Speicher, Backups und Unterstützung zugeordnet werden.

Lizenz und Betreuung im Paket

Bei den Managed Plesk Servern von NUXOA enthält Plesk S die Web Pro Edition. Plesk M, L und XL enthalten Web Host. Einrichtung, Updates, Monitoring, DDoS-Schutz und die ausgewiesenen Backups gehören zum Managed-Umfang. Die Pflege individueller Websites, Plugins und Geschäftsanwendungen sollte zusätzlich eindeutig zugeordnet sein.

Diese Angaben erleichtern die Planung

  • Aktuelle und geplante Anzahl der Domains erfassen.
  • Kunden- und Reseller-Zugänge sowie benötigte Rechte festlegen.
  • Speicherbedarf, Datenbanken und besonders anspruchsvolle Anwendungen notieren.
  • Zusätzliche Erweiterungen und deren Lizenzbedarf separat prüfen.